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Mietkautionskonten

Mietkautionskonten – Der HWG Peine kooperiert mit Hausbank München

Unseren Vereinsmitgliedern bietet der HWG Peine ab sofort die Einrichtung von Mietkautionskonten in Kooperation mit der Hausbank München an. Vorteil für die Mitglieder: Das Verfahren ist unbürokratisch, vermieterfreundlich und gesetzeskonform. Der Vermieter kann jederzeit die Auszahlung der Kaution verlangen, ohne dass der Mieter zustimmen muss.

Immer wieder kommt es zu Problemen, wenn HWG-Mitglieder am Ende eines Mietverhältnisses mit der Mietkaution des Mieters aufrechnen wollen. Als besonders problematisch erweisen sich häufig Sparbücher auf den Namen des Mieters mit einer Verpfändungserklärung zugunsten des Vermieters. Aber auch Bankbürgschaften bergen oft manche überraschende Klausel. Für eine hervorragende, vermieterfreundliche und gesetzeskonforme Lösung hält der Peiner Vereinsjustiziar Uwe Freundel die Mietkautionskonten der Hausbank München, die das Unternehmen unseren HWG-Mitgliedern anbietet. „Diese Form der Anlage der Mietsicherheit ist eine hervorragende, vermieterfreundliche Lösung für unsere Mitglieder“ unterstreicht Freundel. „Denn“, so der Vereinsjustiziar weiter, „häufig holen Banken vor der Auszahlung der Mietkaution an den Vermieter die Zustimmung des Mieters ein. Erteilt dieser die Zustimmung nicht, so kommt es vor, dass die Banken die Kautionssumme nicht auszahlen, sondern beim Amtsgericht hinterlegen und der Vermieter das Geld dann nur unter größten Mühen, wenn überhaupt, erhält. Das kommt bei den Kautionskonten der Hausbank München nicht vor“. Denn die Hausbank München zahlt an den Vermieter immer aus, sobald dieser eine Auszahlung verlangt. Der Mieter wird nicht beteiligt.

Auch Probleme mit der Abgeltungssteuer gibt es nicht. Weder muss der Vermieter seine ihm persönlich zustehenden Freibeträge für Zinserträge belasten noch kann der Mieter Schadenersatz vom Vermieter für die ihm von den Kautionszinsen abgezogenen Steuern verlangen. Denn obwohl das Mietkautionskonto auf den Vermieternamen eingerichtet wird, ist der Vermieter nur Treunehmer und damit nicht für die Zinsabschlagssteuer verantwortlich. Der Mieter als Treugeber erhält jährlich direkt von der Hausbank München eine Zinsgutschrift und Steuerbescheinigung für sein Kautions-Treuhand-Sparkonto, mit welcher er die abgeführten Steuern in seiner persönlichen Steuererklärung geltend machen kann.

Und auch für Wohnungseigentümergemeinschaften bzw. Hausverwalter sind die Mietkautionskonten der Hausbank München besonders interessant. Gelegentlich erfolgt nämlich in diesen Bereichen nicht die erforderliche Trennung zwischen Privat- und Firmenvermögen einerseits und der Mietkaution andererseits. Verschwindet der Verwalter mit den Geldern der Wohnungseigentümergemeinschaft, was leider vorkommt, so werden wenigstens die Kautionskonten davon nicht berührt.

Mietkautionskonten können ab sofort problemlos in unserer Geschäftsstelle in Peine, Beethovenstraße 11, eingerichtet werden. Da mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den gesetzlich vorgeschriebenen Schulungen teilgenommen haben, dürfen sie die erforderliche Legitimationsprüfung vornehmen.